Willkommen in Effis Sonntags-Schaumbad!
Womöglich schaffe ich es doch noch, hier eine Schreibroutine reinzubekommen. Das Schreiben löst quasi das Sonntagabend-Hitparaden-Litaminbad ab. Mittlerweile bin ich ja in einem Alter angekommen, wo man auch mal an einem Mittwoch in die Badewanne sitzen kann, ohne dabei etwas vom Weltgeschehen zu verpassen.
Ich lümmle also am Schreibtisch rum, während M. das Badezimmer eingenommen hat (Nivea statt Litamin) und mir somit Schreibzeit verschafft. Ausgestattet mit Lebkuchenherzen (ja, ich bin so eine, die das schon im September isst – sogar schon die 2. Packung) und lauwarmem, koffeinfreiem Kaffee (das 40-Plus-Leben nach 18 Uhr) schaue ich aus dem Fenster ins dämmernde Sugiez und geniesse die Sonntag-Frühabend-Vibes.
Hab ihr es bemerkt? Ich habe den Namen der Website geändert und heisse jetzt wieder visiteffi.com, aber keine Angst, die alte Domain geht weiterhin. Hier laufen 3 Domainadressen zusammen, da Entscheidungen treffen keine meiner Stärken ist – ganz im Gegensatz zu Geld für unnötigen Mist ausgeben, wie eine stattliche Domain-Sammlung. Welt kopfüber ist eines meiner Langzeit-Projekte, was aber eigentlich gar nichts mit meinem Blog zu tun hat. Und heute, auf dem Weg zum Bäcker, dachte ich mir: Zu mir mag ja so einiges passen, aber „Welt kopfüber“ hat wirklich nichts (mehr) mit mir zu tun. Ich stürze mich weder kopfüber ins Abenteuer noch ins Leben. Alles, was ich kopfüber mache, ist meiner Impulsivität geschuldet (das ist auch ne Menge, aber eher nicht so spannend, dass es sich lohnen würde darüber zu schreiben). Ich könnte euch jetzt etwas von ADHS erzählen, aber ob ihr darauf am heiligen Sonntag Lust habt, mag ich bezweifeln.
Also, nichts mehr kopfüber, dafür visiteffi. Und dann bin ich noch so mutig, und stelle die Kommentarfunktion wieder „on“. Und wehe, ihr nutzt das jetzt aus und spielt hier die Internet-Trolle, um mich zu dissen! Ich warne euch, dann kaufe ich mir ein neues Domain-Super-Spar-Abo und drehe total durch (ich erinnere an den Jamba-Frosch «rattattattatammmm»).
Ihr merkt schon, meine Texte landen immer in der Vergangenheit – aber da liegen auch die lustigsten Geschichten begraben. Nicht, dass ich dahin zurückwollen würde. Wer will schon ein Leben ohne Laptop, Multifunktionsdrucker, Netflix und Smartphone (und sicherlich fallen mir spontan noch147 andere unverzichtbare Dinge ein)? Zum Beispiel die Lebkuchen, auf die man früher bis im Dezember warten musste … Aber damals war eben mehr kopfüber, mehr Mut, mehr machen statt denken (das Gästebuch visiteffi1.0 aus 1999 ist der beste Beweis, hier gibt’s den Beitrag) und mehr Schaum im Bad!
Das war ein kurzer Blogbeitrag, um euch die Namens- und Kommentarfeld-News mitzuteilen – mehr gibt’s heute nicht. Das Sofa und der neue Ambilight-TV warten auf mich (nein, ich schaue nicht den Tatort) und natürlich das Sonntagsabendmenü. Wenn es euch zu kurz war für heute, folgt dem Link etwas höher und lest euch durch, was es mit visiteffi auf sich hat! Fast hätte ich Facebook erfunden!!!
Im Radio singt NSYNC gerade «bye bye bye» und ich schliesse mich an, greife mir ans Herz, shake die Hüften und dreh nochmal ordentlich auf! Und nein, ich höre keine 2000er Playlist, der Song ist aktuell wieder in den Charts und ich find’s geil! Also, hinterlasst mir was Nettes (ihr wisst ja, die Kommentare gehören wieder euch) und schaut rein zu unserem nächsten gemeinsamen Sonntags-Schaumbad auf visiteffi! (blublub, rattattattattammmm & bye bye bye)
