Türchen Nummer 15

15. Dezember
15. Dezember

Schreibkram

Heute, am 15. Tag von Erikas Adventskalender, kommt ihr wieder in den Genuss meines Schreibkrams. Wie schon im Menüpunkt „Über Erika und Effi“ erwähnt, findet ihr in dieser Kategorie immer wieder „unvollkommene“ Texte von mir. Das heisst, sie sind meist unbearbeitet, oft sogar ungelesen und jungfräulich 😉

Die Texte kamen beispielsweise in meinem 1. Semester der Intensivklasse Schreiben zustande oder die Grundlage für die Ideen waren Kurzgeschichten-Wettbewerbe oder andere Dinge, durch die ich mich gerne kreativ inspirieren lasse. Manchmal schiesst mit einfach nur ein Wort durch den Kopf und der Rest geschieht von alleine, manchmal läuft ein Film ab und muss schnell auf Papier gebracht werden.

Ich gebe euch, sofern vorhanden, die Infos zu den Vorgaben mit in Lesevergnügen, sonst fragt ihr euch vielleicht „wie kommt sie denn auf so was jetzt?“. Die Texte sind erfunden oder manchmal angelehnt an eine Wahrheit, aber nicht zwingend an meine eigene 😉

Über Feedback bin ich natürlich, wie immer, happy: visiteffi@gmail.com oder Facebook/ WhatsApp.

Nicht vergessen: das Rätsel vom 12.12. läuft noch bis Sonntag 16 Uhr – legt euch in die Badewanne, nehmt ne Schüssel Wiehnachtsbredle (Weihnachtsgebäck auf badisch) mit und bringt die grauen Zellen zum rauchen – yes you can!

Viel Spass beim Lesen,

Eure Effi

Grüsse natürlich auch von Erika, die traut sich nicht vor die Kamera, da sie zu viele Weihnachtsleckereien verschlungen hat die letzten Tage. Die Eitelkeit der Einhörner… (darüber sollte ich auch mal schreiben).

Vorgabe: max. 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen – Thema: Zukunftsprognose 2028 – stylisch & optimistisch

Kristallkugelprognosen

Manchmal muss man die Wahrheitspartikelchen nur einfangen und zu seinem eigenen Paisleymuster zusammensetzen, oder was meint ihr? Lasst uns doch mal die Kristallkugel aus ihrer Versenkung holen und einen Blick hineinwerfen, was da Buntes durch die Lüfte fliegt.

Ganz Marty-McFly-like landen wir im Jahr 2028. Selbstverständlich mit einem HoverBoard unter den Füssen, keine Frage! Der Präsident der Vereinigten Staaten, der mittlerweile Justin Bieber heisst, hat HoverBoards für alle veranlasst. Kein Schadstoffausstoss zur Rettung der Erde (und der Biber). Markenzeichen ist seine immer wiederkehrende Frage in Interviews: „what do you mean?“.

Doch bleiben wir mal hier statt gleich über den grossen Teich zu fliegen. Wir überspringen die Politik, sogar für eine Kristallkugel eine zu grosse Herausforderung, und beschäftigen uns mit den wichtigen Dingen des Lebens: dem Leben!

Das Leben im Jahr 2028 ist kunterbunt. In der Mode ist alles erlaubt. Ob Versage mit Nike, Dauerwelle ohne passende Stulpen oder mit Turnbeutel zum Meeting – passt ja auch besser zum HoverBoard. Die Etiketten wurden abgeschüttelt, jeder darf Pipi Langstrumpf sein, Annika ist raus.

Mein Haus und mein Auto wurde ersetzt durch meine Ziele und meine Visionen. Shitstorm und Hater gehören der Vergangenheit an, das neue Lebensmotto heisst Leben und Leben lassen. Jeder hat gelernt Verantwortung für sich, seine Mitmenschen und seine Umwelt zu übernehmen und erst einmal vor seiner Tür zu kehren, bevor der Dreck unter fremde Teppiche geschoben wird. Bio statt billig, Klasse statt Masse und Geiz war sowieso noch nie geil. Der Freitag wurde zum Sonntag 2.0 ernannt, endlich langes Wochenende für alle.

Ja, die Zukunft ist rosig! Sie kommt schon fast im rosafarbenen Tütü daher, natürlich mit Paisleymuster.