Ja ist denn schon wieder Montag?

Kratzt euch die letzten Reste der Sonnencreme zwischen den Zehen weg, schüttelt das Haar auf (am besten mit Dreiwettertaft) und sucht euer Montagsgesicht – es geht schon wieder los.

Warum hassen wir eigentlich Montage? Ist es, weil das Wochenende, wieder mal, viel zu schnell vorbeigezogen ist und wir nicht annähernd geschafft haben, was wir uns Freitagmittag noch so schön ausgemalten…?

Juchhhee, nur noch ein paar Stunden bis ich den Stift fallen lassen kann und es los geht (gedanklich wird mal der Partyhut aus der Schreibtischschublade gekramt). Heute dann gemütliches Extrem-Couching, nach der harten Arbeitswoche. Samstags wird geshoppt, das verdiente Geld muss ja unter die Leute gebracht werden. Die Wirtschaft ankurbeln, nur deshalb. Quasi unsere Bürgerpflicht. Einen Abstecher zum Baumarkt, schließlich ist der Lenz da (nein, nicht mein alter Schulfreund, der zum Kaffee kommt). Der Balkon muss bepflanzt werden, um die Wochenend-Oase zu perfektionieren. Wenn wir dann sowieso schon durch die Gänge schlendern, könnten wir doch gleich noch ein paar andere Sachen fürs „Schöner Wohnen“ einpacken. Nachdem alles im Auto, rutschfest, verstaut ist haben wir uns noch etwas verdient. Schließlich ist das Gekaufte ja nicht für uns direkt. Es sind Geschenke fürs Haus. Jetzt sind wir dran. Rein in den Kaufrausch. Aber danach geht’s  wirklich nach Hause. Eigentlich wollten wir doch das schöne Wetter genießen. Ach, wir haben ja noch das ganze Wochenende. Ok, noch 2/3. Bis wir alle Errungenschaften in unsere Höhle geschleppt haben ist nun doch schon 17:30 Uhr. Wo ist denn der Tag hin? Wir wollten doch pflanzen, und den Grill anschmeißen und … entspannen! Höm – dann machen wir das eben morgen. Jetzt zurück zum Extrem-Couching, das war ja gestern schon so urgemütlich. Am Sonntag morgen dann, viel länger geschlafen als geplant, die Erkenntnis: es ist schon Sonntag. Ahhhhh! Der letzte Tag vom Wochenende! Auf den Schock erstmal zum Bäcker. Drei Brötchen und vier Kaffee später ist es dann irgendwie auch schon zu spät um den Erdsack auf zu reißen und den Balkon zu besamen. Kurzer Gedanke an die innere Wochenende-To-Do-Liste. Ne, besser doch nicht. Eigentlich loht sich davon jetzt auch nichts mehr, schließlich ist das Wochenende, so gut wie, vorbei. Ein Griff zum Buch, dass schon lange gelesen werden will, und ein paar Sonnenstrahlen tanken. Wo ist die Sonnencreme? Eine halbe Stunde später dann ready für ein Sonnenbad, mit Lektüre, auf dem unbepflanzten Balkon. Die Nacktheit der Blumentöpfe führt dazu, dass ich mich nicht auf meine Frühlings-Lektüre konzentrieren kann. Besser ich mache die Augen zu und döse ein wenig. Pünktlich um 18 Uhr landet dann eine Fliege auf meiner Nase, was mich daran erinnert, dass ich was kochen wollte. Ach, jetzt noch? Nach dem anstrengenden Wochenende gönnen wir uns doch besser etwas vom Lieferservice. Extrem-Couching die Dritte mit Pizza, die „wir ja auch mal selbst backen könnten“ ist der perfekte Abschluss für ein fast-perfektes Wochenende. Aber hey, in fünf Tagen kommt unsere nächste Chance, und die werden wir nutzen. Dann wird gepflanzt, gegrillt, getanzt, gechillt und einfach alles getan was mit ge- anfängt. 

Also lasst uns die Montags-Feindseligkeit begraben und stattdessen den Partyhut gleich auf behalten.

In diesem Sinne – eine schöne Woche! 😎   Eure Effi

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