Die Alchimistin

Kennt ihr das Buch „Der Alchimist“ von Paulo Coelho? Wenn nicht, es hat nur 172 Seiten und ist wirklich lesenswert für alle, die auf der Suche nach irgendetwas in ihrem Leben sind. Und sind wir das nicht alle irgendwie?

Vielleicht fragt ihr euch „wo ist sie denn geblieben, die Effi?“ oder „ist sie jetzt etwa normal geworden?“. Vielleicht sitzt sie schon als Viehzüchterin in Neuseeland, rettet Affen in Borneo oder hat sich doch mal auf Surfbrett getraut und macht die Meere unsicher. Nein – hier bin ich 🙂

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Im Garten in meinem künftigen ZUHAUSE. Man spricht hier 3 Sprachen von denen ich bei 2 immerhin gut 50% verstehe. Das Wasser ist keine 500 Meter weg von mir und auch sonst wird es mir hier an Nichts fehlen. Im Gegenteil. Ich habe mehr als ich mir je erträumt habe und Erika gehts ganz genauso *Frühlingsgefühle*

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Aber zurück zum Alchimist. Im Prinzip eine ganz simple Geschichte. Er träumt von einem Schatz und lässt alles zurück um diesen Schatz zu finden. Er begibt sich auf ein Abenteuer und am Ende….nein, kein Spoiler-Alarm, ich lasse es euch selbst lesen. Nur soviel: der Weg ist das Ziel und manchmal liegt das Ziel näher als man denkt (Philosophie am Karfreitag).

Nach knapp einem Jahr Boxenstopp in der heimischen Boxengasse habe ich mein Badisch wiedergefunden (ja ich babbel jetzt widda ä bissle anderscht – aber kei angschd noch bruchts kei Untertitel), meine Liebe zum Sport (ok die war ja immer da aber unterwegs sportelt es sich einfach nicht so gut) und meine Abneigung zu Bürojobs (mein persönlicher Horror: 12 Uhr und alle sagen „MAHLZEIT“).  Ich habe festgestellt wie schön es ist Menschen, die einen wirklich kennen, um sich zu haben und dass es auch auf dem deutschen Samstagsmarkt Oliven gibt. Neuseelandradio kommt per Internet im Garten auch auf dieser Seite der Welt und wenn ich doch mal Reiselust habe buche ich mir für eine Nacht ein Hostelzimmer – spätestens am nächsten Morgen weiss ich dann auch wieder was mir nicht gefehlt hat (@Tina – nicht einmal hatte ich in Neuseeland so nen Schnarcher im Zimmer wie den, den wir in München abbekommen haben *hallllloooooaufwaaachenduaaarsch*).

Es ist an der Zeit mal alles was mir unterwegs gefallen hat in meinem ZUHAUSE aus zu packen und zu geniessen. Die Beine mal hoch zu legen, die Fotos durch zu stöbern und dabei zu denken „was DA war ICH?!“. All die Bücher zu lesen die ich seit Jahren in Umzugskartons von (D)A(heim) nach B(ayern) und dann nach (Mallor)C(a) und wieder zurück gefahren habe. Ich werde jetzt ganz langsam aus meiner Boxengasse rollen, den Mustang *hrhrhr* nochmal starten und nochmal mit all meinem Kram über die Landesgrenze fahren. Mit einem Unterschied zu all den Malen davor: ich bin nicht alleine sondern in der besten Begleitung die man sich wünschen kann (nein Erika, dich meine ich jetzt mal ausnahmsweisse nicht aber du bist ja eh schon da). Ich hätte es auch alleine gekonnt. Ich hätte es auch alleine geniessen können – aber wenn dann auf einmal der Mensch da ist, mit dem es zu zweit mehr Spass macht dann sollte man nicht Zweifeln oder Hinterfragen sondern TUN. Das Leben ist kurz. Das Leben ist wertvoll. Sicher ist nur, dass garnichts sicher ist.

Drum: denkt weniger und lebt mehr!

Aber zuerst lest mal den Alchimist 🙂 Und wenn ihr dann noch mehr lesen wollt… vielleicht schaffe ich es ja endlich, wenn Ruhe einkehrt, ein Buch zu schreiben – wobei so voll wie mein Kopf ist wird das minimum eine Trilogie (nein, kein Shades of Grey *haha*).

Ich wünsche euch frohe Ostern und esst keine Hasen, ausser sie sind aus Schokolade *diearmenHasen*.