Enjoy yourself!

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Ihr wisst ja: nach Regen kommt Sonne! Nach meinem letzten Beitrag am Lake Tekapo bin ich deprimiert zurück in mein Vierbettzimmer und da wartete schon meine Rettung in doppelter Ausführung: zwei Mädels aus England. Beide um die 30, gemeinsam auf „schneller & bequemer“ Weltreise mit Koffer und Mietwagen und der nächste Stopp nach Neuseeland ist Karneval in Rio. Endlich mal keine Backpacker die weiterfliegen nach Thailand oder Australien (ok da kommen sie gerade her). Auf alle Fälle hatten wir eine nette Unterhaltung vorm Schlafengehen und festgestellt, dass wir über viele Dinge hier gleich denken (mag vielleicht am Alter liegen und daran, dass wir schon ein paar andere Ecken der Welt gesehen haben). Am nächsten Morgen, ich hatte noch nen halben Tag bis der Kotzbus mich wieder abholen sollte, saß ich in der Küche und konnte es nicht fassen. Es regnete noch immer. Aber wie! Ich hatte mich schon darauf vorbereitet komplett durchnässt an der nicht vorhandenen Bushaltestelle (ein Parkplatz am See) mit meinem Koffer zu stehen (und dieses Bild behaltet ihr jetzt bitte bis zum Ende dieses Beitrags im Hinterkopf denn da kommt noch ein Puzzleteil dazu…heute mal Gedächtnistraining mit Effi), da kommen die beiden Mädels und fragen ob ich denn nicht mit ihnen im Auto nach Christchurch weiterfahren möchte. Ich hätte ihnen am liebsten die Füße geküsst. Quasi hatte ich schon bevor der Satz zu Ende war meinen Koffer in der Hand und war auf dem Weg zu ihrem Auto. Was ein Glück, dass sie den gleichen Weg hatten. Lake Tekapo war somit ins Wasser gefallen, wortwörtlich, denn das Highlight des Sees ist der gigantische Sternenhimmel der sich leider beide Nächte hinter Regenwolken versteckt hat. Aber was soll‘s, Sterne sind sowieso zu romantisch für mich 😉

Der gut vierstündige Roadtrip nach Christchurch war frei von Übelkeit und dafür sehr unterhaltsam. Und tatsächlich konnte ich die Mädels animieren abends mit mir zusammen ins Les Mills Studio zu kommen. Ich hätte ihnen grade nochmal die Füße küssen können so happy war ich, mal nicht alleine zum Sporteln zu gehen. Gesagt – getan! Nachdem wir in unseren Hostels eingecheckt hatten, ich Christchurch ja schon kannte und die beiden noch knappe 2 Tage dort hatten (und wenn man nicht gerade auf Baustellen steht gibt es da nicht all zu viel zu erleben meiner Meinung nach), haben wir uns pünktlich zu Balance im Les Mills Studio Christchurch getroffen (und sogar alle 3 freien Eintritt bekommen). Fällt euch eigentlich auf wie oft ich doch ein Glückskind bin, was die „kleinen“ Dinge angeht?! Die Mädles waren der Hammer! Sie haben tatsächlich 3 Kurse mit mir durchgezogen. Nach Balance waren sie noch ganz entspannt, was aber nach dem Warmup von Step schon anders aussah (ich allerdings auch). Aber brav haben wir uns mit unseren rechts-links-vorne-hinten-Schwächen durch die Stunde gekämpft und wurden dann mit einem schnukkeligen Sh´bam Instruktor belohnt 😉 Nachdem die Mädels dann noch ihre Klamotten in der Umkleide gebügelt hatten (ja, Les Mills hat Bügelequipment in der Umkleide und Glätteeisen, um auch gleich noch die Haare platt zu machen) hatten wir uns ein fettes Abendessen verdient. Christchurch fand das allerdings nicht, denn wir sind tatsächlich eine Stunde durch die menschenleeren Straßen geirrt, kurz vorm Hungertot, um am Ende genau neben unserem geparkten Auto in einer Billardbar zu landen, wo es immerhin Pizza und Pommes gab (naja habe ja gesagt, wir haben ein fettes Abendessen verdient).

Christchurch ist wirklich eine Geisterstadt da seit dem großen Erdbeben alles Baustelle ist. Bisschen deprimierend anzusehen (ich spreche nämlich von 20 Uhr abends…). Nach leckerer Kalorienaufnahme und einer Runde Billard mit 3 Amis (einer sogar mal wieder aus St. Louis) ging es dann ins Hostel…da wir aber nicht voneinander los kamen saßen wir noch bis 3 Uhr quatschend im Auto….somit war die Nacht etwas kurz, denn am Dienstagmorgen (um hier mal wieder Wochentage zur Orientierung einfließen zu lassen (20.1. um es noch genauer zu machen…dann wisst ihr auch was euch hier noch alles erwartet in diesem Beitrag) ging mein Flug nach Wellington. Goodbye Südinsel!

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Wellington ist bekannt für Wind, die Cubastreet und sein Te Papa Museum (und hätte ich den Reiseführer gelesen könnte ich sicherlich nochmal 3 Dinge aufzählen). Da das Wetter bei meiner Ankunft supertoll war lies ich das Museum aus (ich kann jetzt auch nicht behaupten dass ich der Museumsgänger bin). Der Wind war allerdings da, aber so warm, dass er nicht störte. Da Wellington die Hauptstadt von Neuseeland ist erwartete mich auch hier wieder ein Les Mills Studio (um genau zu sein sind es dort sogar 3). Was soll ich sagen?! Ich bin im Land meiner „Meister“ und warum sollte ich den Abend in einer Hostelküche mit deutschen Kids verbringen die sich gegenseitig beibringen wie man Brokkoli schneidet wenn ich was viel Schöneres machen kann!? In dem Fall Jam und Pump 😀 Habt ihr schonmal auf Teppichboden getanzt…da spürt man schon beim Tanzen, dass die Blasen wachsen. Autsch! Allgemein ist mir das mit dem Teppichboden im Kursraum ein Rätsel aber ich glaube das erwähnte ich (es konnte mir nur keiner beantworten warum das so ist). Zurück im Hostel lernte ich meine 3 Zimmerkollegen gleich mal in voller Pracht kennen, mit Handtuch um die Hüfte, frisch geduscht haben sie auf mich gewartet. Ich weiß nicht wirklich ob ich das zu meiner Glückssträhne mitzählen soll….aber immerhin waren sie nett (2 Engländer und 1 Kiwi). Das war schließlich meine erste Nacht mit 3 Jungs (ohne Mädels) im Zimmer – das war schon irgendwie komisch.

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Dann war auch schon der 21. Januar. Bevor es an den Flughafen zur Mietwagenstation ging hatte ich erstmal eine Aufgabe zu erledigen (nach meinem letzten Aufruf kamen doch einige Meldungen – total süß von euch!!!). Leider hat sich aber keiner in dem Cafe auf den Boden geworfen, wie erwartet, aber der Kaffee war dafür unglaublich lecker! Danke für den Tipp Torsten! Beim Stadtbummel habe ich noch eine Besichtigung vom 2. Les Mills Studio bekommen und mir dann zur Stärkung (und um meine Nerven zu beruhigen die schon etwas hibbelig waren weil ja das Linksfahren bevorstand) ein Stück Pizza gegönnt. Ich kam zur Happy Hour und habe zwei bekommen, alles klar, Abendessen gesichert dachte ich mir, da habe ich auf dem Rückweg einen alten (obdachlosen) Maori am Straßenrand sitzen sehen. Auf meine Frage ob er ein heißes Stück Pizza möchte lächelte er. Warum ich das erwähne: 1. es macht einen selbst glücklich wenn man jemanden mit so etwas Kleinem glücklich machen kann und 2. Karma: ab dieser Sekunde, bis heute, hatte ich durchgängig Sonne und blauen Himmel und das beste Wetter der bisherigen Reise. Das sind die „kleinen“ Dinge die zurückkommen (oder eben ein Hochdruckgebiet über Neuseeland).

Mein Auto ist ein Benziner und hat 283xxx Kilometer auf den Sohlen. Rundum Kratzer und Rost und der CD-Player ist auch an Altersschwäche verendet (in ihm steckt jetzt eine CD von mir und sorry an den der die rausholt, ich hab die im Second Hand für 2 $ gekauft und wollte eben was zum mitsingen!). Ich habe jede Minute Christinas Stimme im Ohr „du musste immer am Mittelstreifen sitzen dann ist alles fein und du bist auf der richtigen Seite“ – und es klappt 🙂 Scheiben gewischt statt zu blinken hab ich auch nur 3 mal bis ich es kapiert habe (eine gute Quote wenn ich mich umschaue wer hier alles mit Scheibenwischern an der Kreuzung kämpft statt zu blinken).

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Ein Ziel hatte ich natürlich nicht außer: Richtung Norden zum Surfhighway (den ich einfach nur sehen wollte weil ich den Namen so schön finde). Ich fuhr und fuhr und dabei vergaß ich, dass ja die Hostels spätestens um 20 Uhr zumachen und es dann wohl kein Bett mehr gab. In Anbetracht der Tatsache, dass es aber auf meiner Strecke gar keine Hostels gab war dass dann auch egal (Merke: keine Busstopps = keine Hostels!). Nachdem die Motels entweder voll oder irreteuer waren beschloss ich einer meiner Ängste ins Auge zu sehen. Eine Nacht, in der Pampa, im Auto. Das klingt ja ganz locker und lustig (abgesehen davon, dass es verboten ist und mal eben 400$ kosten kann) aber ich kann euch sagen, so lustig ist das gar nicht. Immerhin kann einen ja jeder sehen wenn man so im Auto liegt (nicht, dass hier irgendwer auf der Straße unterwegs gewesen wäre um 22 Uhr). Und ein Auto auf zu knacken wird so schwer auch nicht sein….also lag ich da so auf der Rückbank, zusammengefaltet, und mein Puls ging bei jedem Geräusch mal von 70 auf 140 in 1,5 Sekunden (was immerhin die ganze Pizza der letzten Tage wieder verbrannte). Wer mich kennt weiß aber: wenn sie schläft dann schläft sie. 6 Uhr bin ich aufgewacht und war froh überlebt zu haben 😉 Der Surfhighway erwartete mich und so fuhr ich, mit Erika an meiner Seite, dem Tag, der Sonne und dem Meer entgegen….singend, da nämlich die Radiosender nur in den Städten funktionieren…also etwa alle 50 km für 5 Minuten. Gut dass Erika so tolerant ist!

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Auf meinem Abstecher zu Wasserfall Nummer xxx? fragte ich einen Kiwi nach dem Weg und die Antwort wurde direkt zu meinem Roadtripmotto: „Fahr vorsichtig, hab Spaß und ‚enjoy yourself‘!“. Das werde ich mal in Deutschland zu jemandem sagen der wird denken ich will ihn verhexen.

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Zum Surfhighway gibt es nicht viel zu sagen außer: wunderschön und verdammtnochmal schwarzer Sand brennt dir (trotz Hornhaut) die Füße weg! Aber wunderschön überwiegt!

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Heute war ich natürlich klüger (man sollte aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, auch wenn sie erst 18 Stunden zurück liegt) und hatte mir ein Hostel in New Plymouth gebucht (ich kenne nur einen Mensch der das wunderschön aussprechen kann…Grüße nach Kuba an dieser Stelle!!).

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Und schon war es Freitag. 7:30 Uhr und null Plan wohin ich eigentlich weiterfahren wollte (denn der Surfhighway war zu ende und der Forgotten World Highway….. sicher auch ein Highlight….war mir in Anbetracht meines Kilometerstands doch zu heiß (alleine, knapp 200 km, keine Tankstelle, kein Handynetz, keine Zivilisation….). Ich schnürte also meine Schuhe und ging ne Runde Laufen und Sporteln am Meer. Tatsächlich machen das alle um die Zeit (quasi der Sporthighway) aber bei der Location und immer eine kühle, feuchte Brise vom Meer die rüber weht….blöd wer da zu lange im Bett bleibt). Biker, Läufer, Walker, Surfer, SUP’s, Schwimmer, Angler, Gassigänger…alle waren sie unterwegs und es war der perfekte Start in den Tag. Zurück im Hostel beschloss ich mein nächstes Ziel heißt Lake Taupo, wo ich natürlich (was haben wir gelernt!?) gleich ein Zimmer gebucht habe. Auf dem Weg dorthin kam dann von Matze (mein Trainerkollege aus Bayern) die Info, dass er gerade am Lake Taupo ist (die „kleinen“ Dinge mal wieder). Der Abend war also gerettet und wir trafen uns auf ne Pizza am See, was uns direkt ein Heimatgefühl gab denn tatsächlich ist die Lake Taupo Kulisse quasi die Gleiche wie am Chiemsee 🙂 (was mir beim Schreiben hier gerade auffällt: ich esse echt viel Pizza). War schön jemanden von „zu Hause“ zu treffen.

Zack, schon Samstag. Die Zeit fliegt jetzt aber auch wirklich dahin und bei dem ganzen Autogefahre komme ich garnichtmehr zum Schreiben (was ich ja jetzt nachhole…und schon 1842 Worte vollbacht habe). Da Lake Taupo der Zwilling vom Chiemsee ist war das nicht wirklich spannend für mich. Einen Kaffee mit Matze und dann ging es weiter mit der Sonne. Eigentlich wollte ich die Bay of Plenty machen aber da waren Wolken gemeldet, somit entschied ich mich für den direkten Weg Richtung Norden und buchte mir gleich mal ein Zimmer in Whitianga, im Norden von Coromandel. Die absolute Topentscheidung! Der Weg dorthin war kurvig (aber beim selbstfahren wird mir ja nicht übel) und wunderschön. Am liebsten hätte ich wieder überall gestoppt wo „Beach“ stand aber dann müsste ich den Urlaub verlängern. Aber zwei Stopps legte ich ein: gleich auf der Strecke von Taupo nach Rotorua ist das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Also wenn das Wonderland so riecht dann will ich nicht Alice sein! Faule Eier sind ein Gedicht dagegen (kommen der Sache aber sehr nahe). Um es mit Wikipediaworten zu beschreiben: „Das Wai-O-Tapu (maori für heiliges Wasser) ist ein Gebiet mit geothermischer Aktivität in Neuseeland…(..) übersät mit kollabierten Kratern, heißen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampfenden Fumarolen.“ Effiworte: bunte, qualmende Pfützen die unfassbar stinken, schön aussehen und ein Magnet für Chinesen sind. Aber schön! 🙂 Und wenn ich mal zu jemanden von euch sage „du Fumarol!“ dann heißt das ab sofort, dass ihr stinkt!

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Hat ein bisschen was von Chemieexperiment in der Schule und dazu hat es noch lustige Namen bekommen (die Kiwis halt, da heißt das einfach Devils Home…kombiniere: ein Loch im Boden aus dem es qualmt und stinkt…da wohnt der Teufel! – bei uns würde stattdessen ein Schild stehen „schwefelabsorbierendes, kollabiertes Fumarol“ oder so ähnlich). Nachdem neben mir ein lautes „Impresionante“ zu hören war habe ich mich dann erstmal 10 Minuten mit einem Spanier unterhalten. Man reist alleine und unterhält sich öfter als so manches Paar das zusammen reist…..

Der 2. Stopp war in Rotorua um mal eben abzuchecken ob ich hierher zurückkommen sollte in meinen letzten beiden Wochen. Ergebnis dieses Checks: keine Ahnung muss ich nochmal drüber nachdenken!

So jetzt ging es aber auf direktem Weg nach Coromandel, bei Dauersonnenschein und knappen 30 Grad. Herrlich!

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Das Hostel hielt was der Name versprach „on the Beach“. Ein bunter Traum direkt am Strand von Whitianga. Jackpot (mal wieder). Ich hatte für 2 Nächte gebucht und verlängerte gleich noch um eine. In meinem Zimmer erwartete mich eine Französin, mein Alter, die gleichen Reisegedanken, Reiseerfahrungen und und und wie ich….weshalb ich auch wieder mal nicht zum Schreiben kam 😉 Nachdem wir dann noch den Geburtstag von zwei Typen aus Chile, mit 3 Schweden, im Park gefeiert haben (also einer davon hatte Geburtstag und wir waren im Park da hier tatsächlich ALLES um 22 Uhr tot war) wusste ich wieder was mir zu Hause so sehr fehlt: 4 Nationen sitzen an einem Tisch und sprechen eine Sprache, die von keinem die Muttersprache ist, und alle haben unfassbar viel Spaß dabei auch wenn man manchmal mit Händen und Füßen erklären muss was man eigentlich sagen will. Dazu die perfekte Kulisse vom Vollmond der sich im Meer spiegelt… da kommt Urlaubsfeeling auf!

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So ihr habt da ja noch diese Lake Tekapo Bushaltesstellen-Szene im Hinterkopf. Tatsächlich erzählte mir meine Zimmerkollegin dass sie 2 Tage in Lake Tekapo war und das Wetter einfach nur mies war. Als sie dann zum Bus musste gab es keine Unterstellmöglichkeit und so stand sie, total deprimiert, vor Wut die Tränen in den Augen, auf dem Parkplatz wo dann der Bus erstmal Pause machte als er kam und sie nochmal 20 Minuten im Regen stehen musste weil sie nicht einsteigen durfte. Wir haben dann festgestellt dass wir genau am gleichen Tag dort waren. Also hätten mich meine beiden Engländerinnen nicht gerettet wäre ich wohl neben ihr gestanden…heulend.

Gestern (wir kommen der Sache näher) wollte ich dann zum Cathedral Cove Strand und bin aber, aufgrund von Parkplatzmangel, am Hahei Beach hängen geblieben wo ich einfach mal ein bisschen nichts gemacht habe. Auf dem Weg dahin hatte ich einen Stopp bei einer Farm. Hatte das Schild von der Straße gesehen und dachte mir „mal schauen ob es einen Affen gibt“ (natürlich nicht). Aber dafür eine wunderschöne Farm, alles total liebevoll angelegt, ganz viele Tiere (zum Teil auch wirklich exotisch wie zum Beispiel der größte Vogel den es gibt, schaut aus wie ein Strauß aber nochmal um einiges größer, der da einfach so hinter einem Holzzaun stand und mir immer näher kam mit seinem langen Hals).

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Abends waren wir dann mit einem französischen Pärchen Essen (ratet mal was es wieder gab?) 😉 und danach feierten wir einfach noch ein wenig weiter den Geburtstag auf unserer privaten Parkbank am Meer (dieses Mal sogar mit der Hostelchefin die total cool drauf ist).

Heute musste ich dann, mal wieder, Abschied nehmen und beim adden bei Facebook haben wir dann noch festgestellt das wir ne gleiche Reisebekanntschaft haben (wie klein doch die Welt ist). Obwohl es heute eher wolkig war machte ich mich nochmal auf zum Cathedral Cove und ich war dankbar für die Wolken sonst wäre ich bei der Wanderung dorthin verbruzelt (obwohl der Sand in Coromandel ja weiß ist statt schwarz). Abgesehen von den Touristenmassen die einem dort im Bild stehen war es schön, aber danach am Hahei Beach war es dennoch wieder schöner.

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So und da alle die ich hier die letzten beiden Tage kennengelernt hatte heute abgereist sind habe ich mich für alle Neuen unsichtbar gemacht um mich dem Schreiben zu widmen heute Abend. Mission erfolgreich vollbracht würde ich sagen. Wenn jetzt noch das Internet mitmacht dass ich das hochladen kann habt ihr 3044 Worte und ein paar Fotos die euch hoffentlich den Tag versüßen.

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Morgen früh geht es weiter, jetzt kam auch die Schlechtwetterfront hier an, nach Raglan. Kurzer Stopp, um zu checken ob ich meine letzte Woche dort dann (Surf) Urlaub machen möchte. Denn ich habe gelernt: wenn alle sagen dass etwas supertoll ist heißt das noch lange nicht dass auch ich es dann supertoll finde 😉 Und übermorgen dann schon auf nach Auckland, Auto abgeben und Sportklamotten anziehen fürs GFX Summer & Filming 😀 Dort werde ich dann auch meine beiden Mädels aus Tekapo (also die Engländerinnen) wieder treffen wenn alles klappt. Meine andere Engländerin (Emma, wer sich erinnert – nein, nicht der Hund von Tina!) sehe ich vielleicht auch nochmal in Auckland. Man sieht sich hier wohl immer öfter, was ich total schön finde!

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So ihr Lieben, das war jetzt schon ein halbes Buch. Wie ihr seht geht es mir richtig gut gerade, ich bin im letzten Drittel meiner Reise angelangt (wenn ich mein Konto anschaue ist das wohl auch besser so) und so langsam entstehen da sehr interessante Sachen in meinem Kopf (wozu die Reise ja auch unter anderem sein soll). Das „enjoy yourself“ habe ich mir auf alle Fälle, zusammen mit meinem sowieso schon dagewesenen „unleash yourself“ zum Reisemotto gemacht und habe auch die passenden Menschen getroffen, die zu diesen Themen einiges beisteuern und neue Gedanken anstupsen konnten. Ich melde mich wieder aus Auckland bei euch und würde mich freuen wenn ihr einfach mal einen Kommentar da lasst denn irgendwie ist das hier wie ein Dauerselbstgespräch (und davon habe ich ja im Auto schon genügend denn so viele Lieder kann ich gar nicht auswendig singen wie ich hier Kilometer fahre). Viele Grüße von der anderen Seite!

Ein Gedanke zu “Enjoy yourself!

  1. Hi süße. Sehr schöner ausführlicher Bericht, mit tollen Bildern, wie die anderen zuvor natürlich auch, welche ich ebenfalla immer mit großem Interesse gelesen habe. Freut mich das es dir gut geht und du viele nette Leute triffst und kennenlernst. Hoffe wir sehen uns zu Hause mal wieder. Dicke Drücker Sabrina

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